Oberschlesien und sein kulturelles Erbe -
- Erinnerungspolitische Befunde, bildungspolitische
Impulse und didaktische Innovationen

Abstimmung – die Grunddaten

 

Datum: 20.03.1921 r.

Beteiligung: 97,8%

Abstimmungsgebiet: der gesamte oberschlesische Regierungsbezirk Oppeln ohne die Kreise Grottkau, Neiße, Falkenberg und einen Teil des Kreises Neustadt in Oberschlesien, einschließlich eines Teiles des niederschlesischen Kreises Namslau.

Abstimmungsbeteiligte: rund 1.180.000 Personen,

darunter sog. Emigranten (Personen, die im Abstimmungsgebiet geboren worden waren, aber außerhalb des Abstimmungsgebietes lebten, auf Antrag Polens zur Teilnahme an der Volksabstimmung berechtigt: rund 170.000

Stimmen für Deutschland 707.554 oder 59,7%

Stimmen für Polen: 478.820 oder 40,3%

Gemeinden, die mehrheitlich für den Verbleib Oberschlesiens bei Deutschland stimmten: 664

Gemeinden, die mehrheitlich für die Zugehörigkeit der Region zu Polen stimmen: 597

 

Schätzungsweise sprachen sich zwischen 25 bis 30% der polnischsprachigen Oberschlesier für den Verbleib ihrer Region bei Deutschland aus.

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